22. August 2008
Bäng Orchester
Review
Heiße Rhythmen und feurigeKrabben
Einen ungewöhnlichenAuftrittsort bespielte Bäng Bäng am Freitag in Gronau. Zwischen denHochregallagern des Eurocash bildete die Bühne des Steeldrumorchesterszusammen mit einer Cocktailbar das karibische Zentrum in dem Großhandelsmarkt.
Was in anderen Städten undenkbar scheint, ist im Grenzlandzu Niederlanden eine wahre Party-Attraktion. Der Großhändler Eurocash erlebtezu seiner Karibischen Nacht einen riesigen Ansturm. Bis 23 Uhr nachts schobensich tausende Menschen durch den Markt, die mit Blumenkettchen und kostenlosenCocktails in karibische Stimmung versetzt wurden. Zehn Prozent Rabatt auf allesund dazu noch echt karibisches Ambiente - das lockte auch zahlreiche Gäste ausden benachbarten Niederlanden. Gleich am Eingang demonstrierten auf einerFreifläche vier brasilianische Tänzerinnen in farbenprächtigen Kostümen, wiesich Lebensfreude zu südamerikanischen Rhythmen ausdrücken lässt.
Die Sambagruppe um Jurassa Debrito wechselte sich ab mit„Bäng Bäng". Sehr viele Besucher sahen und hörten zum ersten Mal dieungewöhnlichen Instrumente und staunten, dass die „Trommeln" melodische und harmonischeKlänge erzeugen. Sowie das Orchester einmal Pause hatte, kamen die Besucher,wollten sich die Instrumente genau ansehen, stellten Fragen und staunten. BängBäng spielte überwiegend Leichtgängiges und Bekanntes wie „I Just Call" und„Lambada". Das Publikum - viele waren gar nicht zum Einkaufen, sondernausschließlich zum Musikhören gekommen - ließ sich aber auch mit einigenSolo-Einlagen und weniger bekannten Stücken („Poom Poom") fesseln. Mit einerBar, an der karibische Cocktails ausgeschenkt wurden, bildete der Bühnenplatz denkaribischen Mittelpunkt im Großmarkt. Das Konzept der Karibischen Nacht imGroßmarkt setzte auf jede Menge Probier-Häppchen in allen Gängen bis hin zurkaribischen Obstbar. Zum Schluss erwartete die Gäste noch ein professionelles „Front-Cooking", in der Gambas aufsüdamerikanische Wiese zubereitet wurden.
Freitag, 22. August 2008

