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PanKultur und die Steeldrum-Hochburg Dortmund

Ihre Ohren werden Ihren Augen nicht trauen: Mit Steeldrums wird nicht "getrommelt", sondern Musik gespielt, vielstimmig und so vielseitig, wie man möchte. Schon mal die Steeldrum-Sinfonie von BÄNG BÄNG gehört? Pan-Kultur e.V. hat für Steeldrums ein ebenso umfangreiches wie abwechslungsreiches Repertoire erarbeitet, vom Jazz-Klassiker bis zum deutschen Schlager - Überraschungseffekt garantiert.
Das Pirateninstrument - ein behauenes Ölfass - passt perfekt zu karibischen Festen, ist aber ebenso eine Attraktion für Musikinteressierte, die darüber staunen, was man musikalisch mit "Blechdosen" alles machen kann...

Die Steeldrum - dieses Instrument muss man erlebt haben

Die Steeldrum ist das einzige Instrument, das im 20. Jahrhundert erfunden wurde. Ausgerechnet ein Ölfass konnte sich in der vornehmen Riege der abendländischen Klangkörper etablieren!

Trinidad und Tobago sind die Heimat des auch Pan (Pfanne) genannten Instrumentes. Getrommelt wurde in der Karibik Anfang des Jahrhunderts auf allem, was Töne hergab: Ginflaschen, Keksdosen, Benzinkanistern, Ölfässern...
Dann die Entdeckung: Beult man mit einem Vorschlaghammer den Boden eines Ölfasses nach innen ein und anschließend wieder nach außen, lässt sich die Stimmlage erhöhen oder vertiefen.

Der exotische Klang einer Steeldrum hört sich an wie ein Mix aus Glockenspiel und Vibraphon, laut und weittragend, betörend und suggestiv, ein wie von Sonne durchfluteter Sound.

Der Verein

Mit der Begeisterung eines einzelnen kam die Steeldrum nach Dortmund. Eckard C. Schulz, fing in den Siebziger Jahren an, als Autodidakt Steeldrums zu bauen und lieferte inzwischen mehr als 10.000 dieser ungewöhnlichen Instrumente aus. Zusammen mit den Musikern Martin Buschmann und Jürgen Lesker gründete er 1995 den Verein Pan-Kultur e.V., der inzwischen über 200 Mitglieder hat - davon über 100 Kinder.

Pan-Kultur hat sich mit seiner Musik, insbesondere aber auch mit dem stetig wachsenden Musikunterricht für Kinder einen Namen gemacht. Ab drei Jahren spielen Kinder auf speziell für sie gebauten Instrumenten (Pixie-Pans), ältere Kinder werden über die Teacher Pan zu den Instrumenten für Erwachsene geführt. Steeldrums sind wie geschaffen für die musikalische Früherziehung. Denn sie ermöglichen einen vergleichsweise unkomplizierten Zugang zum eigenen Musizieren. Gleichzeitig lernen Kinder und Jugendliche beim Steeldrum spielen alles Nötige über Noten, Harmonien und Rhythmik.

Das Schöne an einem Steeldrum-Orchester:
Man spielt vom ersten Schlag an zusammen mit anderen - in den Erwachsenengruppen gleich mehrstimmig.

Pan-Kultur e.V. ist Mitglied der European Steeldrum Association, einem Zusammenschluss europäischer Steelbands.

Die Presse

»Konkie Halmeyer zeigte den zahlreich erschienenen Gästen (...) dass eine Steeldrum in den richtigen Händen mehr vermag als nur Calypso-Sound zu erzeugen.«
(Westfälische Rundschau)

»Im Pott ist man sowieso der Meinung, dass die Pan ihren Ursprung in Dortmund hat (...) eine unüberhörbare Steeldrum-Szene.«
(Die Woche)

»Ein Sound, den keiner vergessen kann, der ihn je gehört hat. (...) Steeldrum-Musik kann mehr sein als reines Karibik-Feeling.«
(Jazz-Society)

»Ein Funke, den Bäng Bäng zum Feuer entfachte. Die Lokalmatadoren legten hohes Tempo vor Hits von Bob Marley und Gloria Estefan - das fördert die Transpiration.«
(Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

»Von hier und doch absolut karibisch.«
(Stadtmagazin BODO)

»Hier kann man erleben, was die Instrumenten-Erfindung aus Trinidad/Tobago in Europa angerichtet hat.«
(Percussion-Magazin Sticks)

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